FAQ des ruKernelTools




Frequently Asked Questions, kurz FAQ - häufig gestellte Fragen, kurz HGF zum ruKernelTool
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Manche sagen auch zu FAQ: Fragen, Antworten, Quintessenzen  :-)

Die FAQ wurde im Vorgriff auf die bebilderte Anleitung neu aufgeteilt. Die alten FAQ-Nummern
stehen jeweils in Klammer dahinter.

Der Einfachheit halber werden in der FAQ alle Fritzboxen und Router, welche als OEM-Geräte aus dem Hause AVM
stammen, wie T-Com Speedport, T-Com Eumex, T-Com Sinus und Congstar Boxen als "Router" bezeichnet.

Aktuellste Version der FAQ finden Sie auf der Homepage:
http://rukerneltool.rainerullrich.de/FAQ.html
http://rukerneltool.rainerullrich.de/_FAQ_.txt

Fehler, Verbesserungs- oder Ergänzungswünsche bitte an rukerneltool-support@rainerullrich.de

Copyright © 2009-2016 by Rainer Ullrich - Alle Rechte vorbehalten!

Stand: 19.02.2016, 18:00 Uhr




Inhaltsverzeichnis:
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Kapitel 1 - Grundwissen:
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1.01) Kann ich mit dem ruKernelTool meinen Router zerstören?
1.02) Was ist der Unterschied zwischen einer AVM Recovery.exe und dem ruKernelTool?
1.03) Was ist der Unterschied zwischen dem Speedport2Fritz-Script und dem ruKernelTool?
1.04) Was ist der Unterschied zwischen kernel.image und Firmware.image?   (10)
1.05) Kann ich eine AVM-Firmware oder kernel.image aus einer AVM-Firmware auf einen Speedport flashen?
1.06) Warum kann ich eine Firmware der Fritzbox 7570 auf den Speedport W920V flashen?   (11)
1.07) Was ist der Unterschied zwischen z.B. der deutschen 75.04.81 Firmware und einer internationalen Firmware, z.B. 75.04.92?
1.08) Kann ich jede Firmware oder jedes kernel.image einer 7270 auf den Speedport W920V flashen?
1.09) Kann ich wieder den Urzustand des W920Vs herstellen, also die T-COM-Firmware flashen?
1.10) Spielt es beim Flashen eine Rolle, welche Firmware aktuell drauf ist?
1.11) Was ist der Unterschied zwischen nativ Flashen mit ruKernelTool und dem Flashen via Speedport2Fritz-Script?
1.12) Was ist der Adam2/Eva-Modus?
1.13) Was ist der Unterschied zwischen der Eva/Adam2-IP-Adresse und der IP-Adresse im Normalbetrieb?
1.14) Welchen Annex haben wir in Deutschland?
1.15) Was ist denn mtd1, 2, 3 und 4?
1.16) Was ist "clear mtd3+4"?
1.17) Was ist der Unterschied zwischen "clear mtd3+4" und einem Werksreset?
1.18) Warum wird immer "clear mtd3+4" empfohlen?
1.19) Was ist ein Branding?
1.20) Was bewirkt das MediaSensing?   (5)
1.21) Warum ist mein Router in einer Rebootschleife?   (7)
1.22) Kann ich mit dem ruKernelTool meinen Router von Annex B auf Annex A umstellen?
1.23) Warum funktionieren die LEDs des W920V nach dem Flashen einer 7570-Firmware nicht mehr richtig?
1.24) Ich lese öfters "KKK" und "PoR". Was bedeuten diese Abkürzungen?
1.25) Wenn ich doch die Firmware der 7570 für meinen W920V benutzen kann, warum gibt es dann das Speedport2Fritz-Script?
1.26) Was ist der Unterschied zwischen einer Fritzbox 7570 und einer 7270?
1.27) Mein W920V ist ein Mietgerät, darf ich den Router trotzdem flashen?
1.28) Mein W920V ist ein Mietgerät, kann ich später den Originalzustand wiederherstellen?
1.29) Warum soll ich meinen Speedport überhaupt fritzifizieren?
1.30) Ich benutzte eine durch Speedport2Fritz erstellte Recovery.exe, aber der Router ist weiterhin in einer Rebootschleife. Was nun?
1.31) Welche AVM-Firmware würden Sie für einen Speedport W920V empfehlen?
1.32) An welchen DSL-Anschlüssen funktioniert ein W920V mit 7570-Firmware?
1.33) Funktioniert mein Entertain, also IPTV, auch mit der 7570-Firmware auf einem W920V?
1.34) Funktioniert der W920V mit 7570-Firmware auch an einem 1&1-Anschluss?
1.35) Wenn eine neue 7570-Firmware rauskommt, muss ich die dann auch wieder mit dem ruKernelTool flashen?
1.36) Warum hat das ruKernelTool ein Ablaufdatum?
1.37) Muß ich zwingend das MediaSensing jedesmal abschalten?
1.38) Sind im ruKernelTool Viren, Trojaner, Spyware oder dergleichen enthalten?
1.39) Warum braucht das ruKernelTool Administrationsrechte, andere Flashtools aber nicht?
1.40) Kann ich auch eine 7570HN, also eine 7570 von Alice/Hansenet mit dem ruKernelTool flashen?
1.41) Kann ich auch eine Ewetel AVM Multibox oder Fritzbox EWE Edition debranden?
1.42) Auf der Übersichtsseite der Fritzbox steht: "Vom Hersteller nicht unterstützte Änderungen". Was bedeutet das?
1.43) Es gibt kein telnet mehr in meiner Firmware. Was kann ich tun?
1.44) Was ist das ruKernelToolX (mit "X" am Ende)?


Kapitel 2 - Bedienung:
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2.01) Mich stört das Mitteilungenfenster. Was kann ich tun?
2.02) Ich brauche Hilfe und will Informationen liefern. Welche sind das und wie kann ich sie erstellen?   (13)
2.03) Kann ich eine Firmware auswählen, die nicht im Unterverzeichnis "Firmware-Sammlung" liegt?
2.04) Kann ich die gesicherten mtd1-4 wieder herstellen?
2.05) Einige Buttons sind ausgegraut und können nicht angeklickt werden. Warum ist das so?
2.06) Welche Möglichkeiten gibt es, eine Firmware in der Liste schneller zu finden?
2.07) Die Tastenkombinationen, wie z.B. Strg+T, gelten systemweit. Wie kann ich das ändern?
2.08) Wie kann ich das Branding umstellen?
2.09) Warum soll ich das Branding mit dem Button im ruKernelTool umstellen und nicht mit einem Pseudo-Image?
2.10) Muss ich nach jedem Programmstart den Benutzer und das Passwort für den (Telnet-)Login neu eingeben?
2.11) Wie kann ich eine mittels Speedport2Fritz unter Linux erstelle Firmware unter Windows mit dem ruKernelTool flashen?
2.12) Beim Programmstart werden Router gesucht, die ich gar nicht besitze. Kann ich das abstellen?
2.13) Ich würde gerne das ruKernelTool-Hauptfenster größer machen. Wie geht das?
2.14) Muss ich für das Flashen online sein?


Kapitel 3 - Problembehandlung:
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3.01) Mein Virenscanner meldet einen Virus    (9)
3.02) Meine Übertragung funktioniert einfach nicht :-(  (1)
3.03) Meine Netzwerkkarte wird nicht richtig erkannt, sondern nur Media-Status "Verbunden" angezeigt   (4)
3.04) Ich bekomme beim Upload die Fehlermeldung "Die IP-Adresse ist nicht gültig!"   (14)
3.05) "Adam2-IP-Adresse durch Neustart auslesen" funktioniert nicht   (2)
3.06) "Adam2-IP-Adresse während eines Neustarts setzen" funktioniert nicht   (3)
3.07) Nach erfolgreichem Flashen komme ich nicht mehr auf meinen Router   (6)
3.08) Der Button "telnet" bringt "Telnet zu xx.xx.xx.xx ist gescheitert"   (12)
3.09) Ich habe alles ausprobiert und weiterhin Probleme, was kann ich tun?   (8)
3.10) Beim Download einer Firmware bekomme ich ständig Fehler, warum?
3.11) telnet.exe wird nicht gefunden, obwohl es installiert ist
3.12) Es können nicht alle oder gar keine Kennungen ausgelesen werden, woran liegt das?
3.13) Warum bekomme ich immer einen Fehler beim Updaten des Programms oder der Firmware-Link-Liste?
3.14) Das Auslesen des Spectrums am Speedport 221 Modem funktioniert nicht
3.15) Die internationalen 7570-Firmware synct nicht (immer) oder ich bekomme den Fehler PPPoE-Timeout
3.16) Das ruKernelTool reagiert nicht mehr, was kann ich tun?
3.17) Mein Router steckt nach dem Flashen in einer Reboot-Schleife. Ist der Router jetzt defekt?
3.18) Ich habe die 75.04.92 geflasht, aber die Box verbindet sich nicht nach Eingabe des 1&1-Startcodes
3.19) Beim Programmstart wird mein Router nicht gefunden
3.20) Der Rückruf funktioniert nicht, da anstatt "+49..." immer "49..." gewählt wird
3.21) Es konnte keine Verbindung zu xx.xx.xx.xx auf Port 23 aufgebaut werden
3.22) Die Firmware "xx.xx.xx" bzw. die "FRITZ!Box xxxx" kann derzeit noch nicht mit dem ruKernelTool geflasht werden


Kapitel 4 - Tipps:
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4.01) Wie aktiviere ich zum Beispiel den Telnet-Daemon oder den Anrufmonitor?   (15)
4.02) Was ist ein md5- und sha1-Wert?
4.03) Wie kann ich Einstellungen meiner Fritzbox wiederherstellen oder (teilweise) übernehmen?


Danke an:





Inhalt:
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Kapitel 1 - Grundwissen:
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1.01) Kann ich mit dem ruKernelTool meinen Router zerstören?
      Pauschal nein. Es ist in der langen Zeit des ruKernelTools und auch der Vorgängertools ruKernelLoader
      und ruSpeedportUploader bisher keine Rückmeldung gekommen, dass ein Router zerstört worden ist. Was
      allerdings passieren kann ist, dass durch die Auswahl einer falschen Firmware oder Parameter der Router
      nicht richtig bootet und in einer Rebootschleife landet. Dieser Zustand ist erstmal nicht beunruhigend,
      denn durch erneutes Flashen mit einer für den Router geeigneten Firmware nebst Parameter, ist der
      Router wieder funktionstüchtig zu bekommen. Das ruKernelTool nimmt keine Veränderungen am Bootloader
      vor, der sich im Bereich mtd2 befindet! Daher ist eine Zerstörung des Routers durch das ruKernelTool
      eigentlich unmöglich.


1.02) Was ist der Unterschied zwischen einer AVM Recovery.exe und dem ruKernelTool?
      Das AVM Recovery ist Box-spezifisch und funktioniert nur für einen dedizierten Router-Typ. Dieser Router
      darf auch keine Veränderungen an bestimmten Environment-Variablen, wie z.B. der Annex oder der HWRev
      erfahren haben, denn sonst funktioniert das AVM Recovery nicht mehr. Das ruKernelTool hingegen ist ein
      Universal-Flashprogramm, das theoretisch jede Firmware ohne Überprüfung auf den Router flasht. Zeitgleich
      zum Flashvorgang können die wichtigsten Environment-Variablen neu gesetzt werden, wie z.B. Branding oder
      Annex. Die Annex-Umstellung funktioniert allerdings nur dann, wenn auch die passenden Treiber in der
      Firmware enthalten sind! Siehe FAQ Punkt 1.22.

      Nach Rückmeldungen vieler User funktioniert das AVM Recovery manchmal nicht unter Windows Vista und
      Windows 7. Das ruKernelTool hingegen funktioniert auch in Windows XP, Vista, 7, 8 und 8.1 problemlos.
      Vor
aussetzungen entnehmen Sie bitte dem gleichnamigen Kapitel der Anleitung.

      Das ruKernelTool nimmt keinerlei Modifikationen im Bootloader vor, also dem mtd2-Bereich. Das AVM Recovery
      kann im Gegensatz zum ruKernelTool sehr oft auch kaputte Bootloader reparieren. Ein defekter Bootloader
      kommt allerdings sehr selten vor.

      Auch ist es dem ruKernelTool egal, unter welcher Eva/Adam2-IP-Adresse der Router erreichbar ist. Das
      ruKernelTool "fängt" den Router auf alle Fälle ein.


1.03) Was ist der Unterschied zwischen dem Speedport2Fritz-Script und dem ruKernelTool?
      Das ruKernelTool ist ein Universal-Flashprogramm und nimmt keinerlei Veränderungen an der Firmware oder
      dem kernel.image vor. Es nimmt das kernel.image, flasht es auf den Router und setzt parallel dazu die
      Environment-Variablen. Es läuft unter den verschiedensten Windows-Plattformen, sowie in einer VM mit
      Windows auf einem Macintosh oder auch Linux.

      Das Speedport2Fritz-Script hingegen braucht Linux (nativ auf den PC installiert oder in einer VM) und
      baut aus 2 oder mehr Firmwaren eine neue Firmware zusammen. Das ist z.B. immer dann notwendig, wenn man
      eine AVM-Firmware so modifizieren möchte, dass sie auf einem Speedport funktionstüchtig wird. Z.B. aktuelle
      Labor-Firmwaren, sofern sie für das Fritzifizieren für den Typ Speedport geeignet sind. Auch kann man es zum
      Einbauen von Annex A-Treibern in eine Firmware verwenden, die normalerweise mit Annex B-Treibern ausgestat-
      tet ist. Das ruKernelTool kann dann wieder problemlos die durch Freetz oder durch Speedport2Fritz erzeugten
      Firmwaren, respektive die darin enthaltenen kernel.images, flashen.



1.04) Was ist der Unterschied zwischen kernel.image und Firmware.image?
      Kernel.image ist das eigentliche Betriebssystem. Die Firmware, also das Firmware.image, enthält neben
      dem kernel.image noch weitere Teile, um den eigentlichen Austausch des Betriebssystems auf dem Router im
      laufenden Betrieb vornehmen zu können. Also quasi einen kernel.image-Installer für den laufenden Betrieb.
      Auch enthält es die Werte für Annex und Branding, was vom ruKernelTool ausgelesen und für das Flashen
      voreingestellt wird.

      Das ruKernelTool überschreibt beim Flashen das alte kernel.image im Eva/Adam2-Modus. Dies ist ein spezieller
      Modus, den man im Normalfall nicht erreicht. In diesem Modus ist das Betriebssystem des Routers noch
      überhaupt nicht gestartet und dient eben genau für solche Flash-Operationen.


1.05) Kann ich eine AVM-Firmware oder kernel.image aus einer AVM-Firmware auf einen Speedport flashen?
      Flashen ja, aber der Speedport ist danach nicht funktionstüchtig! Er landet beim Starten in einer Reboot-
      schleife. Daher die ganz klare Aussage:

      !!! Nein, man kann keine AVM-Firmware (oder kernel.image daraus) direkt auf einem Speedport verwenden !!!

      Derzeit einzige Ausnahme ist der Speedport W920V, der baugleich mit der Fritzbox 7570 ist.
      Siehe auch FAQ Punkt 1.06.

      Bei allen anderen Speedports ist dies aufgrund der unterschiedlichen Hardware nicht möglich!
      Es gibt aber für viele Speedport-Router die Möglichkeit, mittels des in Linux laufenden Speedport2Fritz-

      Scriptes, eine lauffähige Firmware zu erzeugen. Siehe hierzu im Forum:
      http://www.ip-phone-forum.de/forumdisplay.php?f=602


1.06) Warum kann ich eine Firmware der Fritzbox 7570 auf den Speedport W920V flashen?
      Der Speedport W920V ist bisher der einzige Speedport, der einen nahezu baugleichen Bruder in der Fritzbox-
      Familie hat, nämlich die Fritzbox 7570. Lediglich die Beschriftung von 3 LEDs, Gehäusefarbe, ProductID
      und die HWRevision-Nummer sind unterschiedlich.

      Aufgrund der 99% Gleichheit können die verfügbaren Firmwaren der 7570 mit dem ruKernelTool direkt und ohne
      Modifikation auf den Speedport W920V geflasht werden. Wird eine internationale 7570-Firmware gewählt, z.B.
      die 75.04.92, muss das Branding auf "avme" und der Annex auf "kein Annex (Multi-Annex)" umgestellt werden.

      Wird eine für den deutschen Markt bestimmte 7570-Firmware gewählt, z.B. die 75.04.81, muss das
      Branding auf "avm" (oder sofern in der Firmware verfügbar auch "1und1") und der Annex auf "Annex B"
      umgestellt werden,
bzw. wenn vom ruKernelTool voreingestellt, auch "kein Annex (Multi-Annex)" verwendet
      werden, denn im Environment, ausgelesen aus der Hardware, steht Annex B.

      Der Speedport W920V und die 7570-Firmwaren sind eine Ausnahme! Ansonsten kann keine AVM-Firmware
      direkt auf einen Speedport geflasht werden! Sie müssen vorher mittels dem in Linux laufenden
      Speedport2Fritz-Script oder evtl. Freetz fritzifiziert werden!



1.07) Was ist der Unterschied zwischen z.B. der deutschen 75.04.81 Firmware und einer internationalen Firmware, z.B. 75.04.92?
      Die 75.04.81 ist eine rein deutsche Firmware mit ausschließlich DSL-Treibern für Annex B und einer deutschen
      Oberfläche.
Auch hat sie neben dem Branding "avm" auch noch das Branding "1und1" und "otwo". Diese Firmware
     
unterstützt am besten von allen 7570-Firmwaren die Gigaset-Telefone. Auch wird das Fritz!Mini supportet.
      Ebenso berichten manche User, dass die ADSL-Qualität
besser sei.

      Die 75.04.92 ist eine internationale Firmware mit IPv6-Support, die sowohl an Annex A, als auch an Annex B-
      Anschlüssen funktioniert. Für die Oberfläche kann man zwischen 3 Sprachen auswählen: Deutsch, Englisch,
      Französisch. Das Branding ist "avme", mit "e" am Ende. Diese Firmware ist jünger, hat bereits die neue Ober-
      fläche und jede Menge Verbesserungen und Neuerungen gegenüber der 75.04.81. Bekannter Bug ist die falsche
      Übermittlung der Rufnummern bei T-Com-Voll-IP-Anschlüssen an die internen Telefone. Anstatt z.B. +4989111111
      wird
4989111111 angezeigt und ein Rückruf funktioniert somit nicht. Das Problem kann aber leicht gelöst werden.
      Siehe FAQ Punkt 3.20.


1.08) Kann ich jede Firmware oder jedes kernel.image einer 7270 auf den Speedport W920V flashen?
      Flashen ja, aber der Speedport ist danach nicht funktionstüchtig! Er landet beim Starten in einer Reboot-
      schleife, da die beiden Router von der Hardware her in weiten Teilen unterschiedlich sind! Daher:

      !!! Nein, man kann keine 7270-Firmware direkt auf einem Speedport verwenden !!!

      Sehen Sie auch FAQ Punkt 1.05, "Kann ich eine AVM-Firmware auf einen Speedport flashen?"


1.09) Kann ich wieder den Urzustand des W920Vs herstellen, also die T-COM-Firmware flashen?
      Ja natürlich! Sie müssen lediglich im Reiter "Firmware-Downloads" die derzeit aktuelle W920V-Firmware runter-
      laden und anschließend durch Drücken auf "Als Kernel-Quelle verwenden" die Firmware für das Flashen auswählen.
      Das Branding wird dabei auf "tcom" und der Annex auf "B" umgestellt.

      Siehe hierzu auch die Schritt für Schritt-Anleitung:
      http://rukerneltool.rainerullrich.de/ruKernelTool-HowTo-flash-65.04.78-auf-w920v.html


1.10) Spielt es beim Flashen eine Rolle, welche Firmware aktuell drauf ist?
      Nein, es ist fast völlig unwichtig, welche Firmware derzeit installiert ist! Die bisherige installierte
      Firmware muss lediglich mindestens xx.04.30 und größer sein, was es aber in der Regel ist! Wichtig für das
      Flashen ist,
dass der Haken bei "clear mtd3+4" gesetzt ist, damit es nicht zu einer Rebootschleife kommt.
      Sehen Sie auch FAQ Punkt 1.18, "Warum wird immer 'clear mtd3+4' empfohlen?"


1.11) Was ist der Unterschied zwischen nativ Flashen mit ruKernelTool und dem Flashen via Speedport2Fritz-Script?
      Aus Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Nativ):
        /Das Adjektiv nativ (von lateinisch nasci „geboren werden“; nativus „angeboren, natürlich“) bedeutet[...]/

      Aus dem Duden (http://www.duden.de/definition/nativ):
        /na|tiv ‹aus lat. nativus "angeboren, natürlich"›: 1. natürlich, unverändert, im natürlichen Zustand befindlich/

      Unter "nativ Flashen" versteht man das Flashen des unveränderten und unangetasteten kernel.images, also
      wie das kernel.image "geboren wurde". Das ruKernelTool nimmt keinerlei Veränderungen an der Firmware oder
      dem kernel.image vor. Es entpackt lediglich das kernel.image aus der Firmware, flasht es 1zu1 auf den Router
      und setzt parallel dazu die Environment-Variablen.

      Das Speedport2Fritz-Script hingegen zerlegt die Firmware, modifiziert oder ergänzt sie an der ein oder
      anderen Stelle, baut dann die neue Firmware zusammen und flasht es dann. Mit etwas Aufwand und Know-how
      kann man die per Default gesetzten Einstellungen der Modifikationen im s2f-Script zurücknehmen, so dass
      angeblich auch eine ursprüngliche Firmware rauskommt.


1.12) Was ist der Adam2/Eva-Modus?
      EVA ist der neue AVM-Bootloader für Fritzboxen/Speedports mit 2.6er Kernel und löst ADAM2 in den
      Routern ab. Den Eva/Adam2-Modus erreicht man nur innerhalb der ersten ~5 Sekunden eines Neustarts
      der Fritzbox und ist ein spezieller Modus um rudimentär die Fritzbox zu bearbeiten, also z.B.
      Environment-Variablen zu setzen, Speicherbereiche zu löschen oder auch das Kernelimage zu flashen.
      Historisch bedingt sagt man aber heute noch Adam2-Mode, obwohl Eva-Modus richtig wäre. Die Login-
      Kennung und das Passwort ist und bleibt jeweils "Adam2".


1.13) Was ist der Unterschied zwischen der Eva/Adam2-IP-Adresse und der IP-Adresse im Normalbetrieb?
      Die Eva- bzw. Adam2-IP-Adresse ist die IP-Adresse, unter der der Router nur innerhalb der ersten 5 Sekunden
      eines Neustarts erreichbar ist. Diese Eva/Adam2-IP-Adresse kann die gleiche sein, wie die IP-Adresse, unter
      der der Router im gebooteten Zustand erreichbar ist, muss aber nicht.

      Die zwei IP-Adressen haben nichts
miteinander zu tun und es hat auch keinerlei Auswirkung auf die andere,
      wenn eine von beiden modifiziert
wird. So ist z.B. die normale IP-Adresse der Speedport-Router mit T-Com-
      Firmware meist die 192.168.2.1,
hingegen aber die Eva/Adam2-IP-Adresse die 192.168.178.1.

      Dem ruKernelTool ist es egal, unter welcher Eva/Adam2-IP-Adresse der Router erreichbar ist. Das ruKernelTool
      fängt den Router auf alle Fälle ein.


1.14) Welchen Annex haben wir in Deutschland?
      Deutschland und die Slowakei sind die einzigen Länder weltweit, die derzeit ausschließlich Annex B benutzen.
      Alle anderen Länder haben entweder ausschließlich Annex A oder einen Mischbetrieb aus Annex A oder B.

      Annex B ist für digitale Telefonanschlüsse des ISDN konzipiert, "ADSL over ISDN". In Deutschland wird
      Annex B verwendet, auch für analoge Anschlüsse.

      Seit Mitte/Ende 2011 wird in Deutschland von der Telekom für Voll-IP-Anschlüsse
Annex J Stück für Stück
      eingeführt und wird langfristig Annex B ablösen.

     

1.15) Was ist denn mtd1, 2, 3 und 4?
      Der Flash des Routers ist in verschiedene Bereiche unterteilt. Die wichtigsten sind für Router
      mit Firmwaren größer oder gleich xx.04.30 bzw. Kernel V2.6:
        mtd1 - enthält das Kernel-Image, also das Betriebssystem des Routers
        mtd2 - enthält den Bootloader (ähnlich wie BIOS) und die Box-spezifischen Daten wie z.B. die
               Aufteilung des Flashes, MAC-Adressen, GUI-Passwort.
        mtd3 - enthält die gesetzten Environment-Variablen und die komplette Konfiguration des Routers
        mtd4 - enthält mehr oder minder eine Kopie von mtd3

      Bei Firmwaren kleiner xx.04.30 ist der Flash anders aufgeteilt. Das ruKernelTool unterstützt nicht
      das Flashen von Routern mit dieser Aufteilung! Details zur Flashaufteilung finden Sie hier:
      http://trac.freetz.org/wiki/help/howtos/development/flash


1.16) Was ist "clear mtd3+4"?
      "clear mtd3+4" ist nichts anderes, als das Löschen der kompletten Konfiguration/der Einstellungen
      nebst Environment-
Variablen durch vollständiges Löschen der Bereiche mtd3 und mtd4
des Routers.


1.17) Was ist der Unterschied zwischen "clear mtd3+4" und einem Werksreset?
      "clear mtd3+4" löscht die Bereiche mtd3 und mtd4 vollständig. Die Environment-Variablen werden zum
      einen durch das ruKernelTool wieder gesetzt und zum anderen durch den Bootloader. Ansonsten sind
      die Bereiche komplett leer und beim Booten des Routers erzeugt das Routerbetriebssystem wieder die
      Grundeinstellungen des Systems.

      Ein Werksreset hingegen führt ganz dedizierte Aufgaben aus, wie z.B. das Setzen weniger Environment-
      Variablen und das Löschen des ein oder anderen Konfigurationsverzeichnisses. Details können Sie
      im Script /bin/setfactorydefaults nachschauen. Auch hier werden beim Booten wieder die Grundeinstel-
      lungen angelegt.

      Theoretisch müsste "clear mtd3+4" und ein Werksreset identisch sein. Trotzdem empfehle ich aus Sicher-
      heitsgründen zusätzlich einen Werksreset nach einem "clear mtd3+4" durchzuführen.



1.18) Warum wird immer "clear mtd3+4" empfohlen?
      Jede Firmware hat ihren eigenen Funktionsumfang und daraus resultierend auch unterschiedliche Einträge
      in den Konfigurationsdateien. Passen die derzeitigen Konfigurationsdateien, die in dem Bereich mtd3+4
      liegen, nicht 100 Prozent zu der neu zu flashenden Firmware, kann es zu Problemen kommen. Oft äußern
      die sich mit sporadischen, total unspezifizierten Symptomen für die man keine wirkliche Erklärung hat.

      Beim Umflashen von einer T-Com-Firmware auf eine AVM-Firmware oder umgedreht ist es zwingend notwendig
      "clear mtd3+4" durchzuführen. Vergisst man das oder lässt es absichtlich weg, führt es hier zu Reboot-
      schleifen. "clear mtd3+4" ist auch bei größeren Versionssprüngen von Firmwaren notwendig, da sich meist
      sehr viel geändert hat.

      Um all diesen Problemen gleich aus dem Weg zu gehen, wird "clear mtd3+4" mit
anschließender Neueingabe
      der Konfiguration empfohlen! Dies kostet einmalig ~30 Minuten, aber so ist
man auf der sicheren Seite
      und hat wieder ein sauberes System. Und im Gegensatz zur eventuell notwendigen
Fehlersuche spart man
      sogar noch Zeit.



1.19) Was ist ein Branding?
      Ein Branding ist die Provider-abhängige Einstellung und Verhalten des Routers insbesondere der
      Benutzeroberfläche. Teile der Web-Oberfläche können anders (sowohl hinzugefügt, weggelassen
      oder modifiziert worden) sein. Speziell Menüs oder Auswahldialoge. Auch können Menüs und Dialoge
      anders reagieren.

      Ein Branding ist immer Firmware-abhängig, d.h. nicht jede Firmware
enthält alle Brandings! Ganz im
      Gegenteil. Bevor Sie das Branding umstellen, vergewissern Sie
sich bitte, ob die Firmware auch das
      gewünschte Branding enthält. Sollte es nicht enthalten sein,
kann es zu einer Rebootschleife kommen!

      Für deutsche Firmwaren ist das default Branding "avm" und für internationale Firmwaren "avme",
      mit "e" am Ende. Welche Brandings (z.B. 1und1, otwo, ...) in einer Firmware enthalten sind, listet
      Ihnen das ruKernelTool
auf, wenn Sie die Firmware selektieren und den Button "Als kernel.image
      benutzen" anklicken. Das Branding kann aber auch über den Button "Branding auslesen/ändern" im
      Reiter "Tools" umgestellt werden. Siehe hierzu auch FAQ Punkte 2.08 und 2.09.


1.20) Was bewirkt das MediaSensing?
      MediaSensing ist quasi die Überwachung, ob ein Netzwerkkabel angeschlossen ist oder nicht. Wenn
      das MediaSensing abgeschaltet ist, kommt zwar noch kurz eine Meldung, ob ein Netzwerkkabel an-
      geschlossen worden ist oder nicht, aber diese Information wird nicht an Windows weitergegeben.

      D.h. wenn DHCP aktiviert ist, würde normalerweise Windows versuchen, eine neue IP-Adresse zu be-
      ziehen, was aber im Falle eines abgeschalteten MediaSensings nicht gemacht wird. Stattdessen wird
      die bisherige IP-Adresse oder eine Default-Netzwerkadresse benutzt. Die Erneuerung der IP-Adresse
      muss in dem Fall manuell erfolgen. Dazu gibt es im Programm zwei Buttons.

      Das abgeschaltete MediaSensing bewirkt einen schnelleren Verbindungsaufbau zu den angeschlossenen
      Geräten, wie dem Router zum Zwecke des Flashvorgangs, da dessen Adam2/Eva-Modus nur innerhalb der
      ersten paar Sekunden des Startvorgangs erreichbar ist. Siehe auch FAQ Punkt 1.37.



1.21) Warum ist mein Router in einer Rebootschleife?
      Für eine Rebootschleife ist ein oder mehrere der folgenden 5 Gründe die Ursache:

      a) "Clear mtd3+4" wurde nicht gemacht. (Häufigster Fehler!)
      D.h. der Router liest eine falsche oder fehlerhafte Konfiguration für die aufgespielte Firmware.
      Beispielsweise nach dem Umflashen von T-Com-Firmware auf AVM-Firmware oder umgekehrt. Ggf. auch
      kaputte Freetz-Konfiguration oder eines der Module. Oder einfach unpassende Konfiguration nach
      einem Down- oder Upgrade der Firmware, oder eventuell nach einem zu großen Versionssprung.

      b) Falsches Branding oder Annex ausgewählt
      Ähnlich wie Punkt A, nur verursacht durch Auswahl des falschen Brandings oder Annexes. Beispiels-
      weise wenn eine T-Com-Firmware mit Branding "avm" geflasht wurde. Oder wenn eine Multi-Annex-
      Firmware anstatt mit Branding "avme" mit "avm" upgeloaded wurde (z.B. Firmware 75.04.7x für die
      FB 7570). Dementsprechend bei Annex "kein Annex (Multi-Annex)".

      c) Falsche oder defekte Firmware
      Da ist die Bandbreite groß. Von nicht vollständig runtergeladenen Firmwaren, über nicht funktio-
      nierendem Speedport2Fritz-Versuch, kaputte Freetz-Bastelei, oder kaputte Module bis hin zu wirklich
      falscher Firmware, die nicht für den Router-Typ gedacht ist. Z.B. eine 7270-Firmware auf einen
      Speedport W920V geflasht.


      d) Verwendung von "fertigen" Firmware-Dateien aus dubiosen Quellen. Ursache ist einer oder mehrere
      der aufgeführten Punkte bei a bis c.

      e) Hardware-Defekt, z.B. nach einem Blitzschlag. Evtl. auch "nur" ein sterbendes Netzteil.

      Wie man aus einer Rebootscheife wieder heraus kommt, lesen Sie in FAQ Punkt 3.17.


1.22) Kann ich mit dem ruKernelTool meinen Router von Annex B auf Annex A umstellen?
      Pauschal können die meisten Firmwaren durch einfaches Umsetzen von ein oder zwei Variablen ("kernel_args"
      und sehr bedingt auch "annex") von
Annex B auf Annex A umgestellt werden.
Die Environment-Variable
      "annex" steht in mtd2 und wird durch die meisten Bootloader bei jedem Neustart wieder auf den Wert
      "B" zurückgesetzt. Selbst wenn man sie temporär umsetzen kann/könnte. Daher setzt das ruKernelTool
      zum Umstellen solcher Boxen die Environment-Variable "kernel_args", da diese in der Regel von den
      Scripten immer als höherwertig betrachtet und dementsprechend behandelt wird.

      Die Annex-A-Umstellung kann entweder gleich beim Flashen durch Setzen des Annex-Werts im Bereich
      "Einstellungen" im Reiter "Upload-Parameter" erfolgen, oder nachträglich durch den im Reiter "Tools"
      befindenden Button "Annex auslesen/ändern".
     

      Durch die unterschiedlichen Frequenzspektrien bei den Annex-
Varianten funktioniert das nur bei wirklich
      guten Rahmenbedingungen, also kurze Leitungslängen mit wenig Dämpfung. Siehe auch:
      http://www.voip-thailand.com/pdf/Annex_A_vs_Annex_B.pdf

      Da dies aber selten der Fall ist, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, eine für den Router geeignete
      Firmware mit einem "richtigen" Annex A-Treiber zu flashen! Für viele Fritzboxen gibt es bereits
      Firmwaren mit reinem Annex A-Treiber. Diese lassen sich dann problemlos mit dem ruKernelTool flashen.

      Die meisten Firmwaren der Fritzbox 7270v3 (nicht v1 oder v2) enthalten bereits beide Annex-Treiber!
      Ebenso die internationalen Firmwaren der Fritzbox 7570. Auch die neuen Firmwaren der 7390. Dort ist
      eine Umstellung, von Annex A nach B oder umgedreht, über eine Einstellung in der Web-Oberfläche möglich.
      Ist diese nicht vorhanden, kann immer noch durch Umsetzen der oben erwähnten Variablen umgestellt werden.

      Für viele anderen Router, für die es keine Annex A-Firmware gibt, kann man mit dem Speedport2Fritz-Script
      einen Annex A-Treiber aus einer Firmware mit gleichem Modemchip entnehmen und eine neue Firmware
      zusammenbauen. Diese fertige Firmware kann dann auch mit dem ruKernelTool geflasht werden.

      Nicht unerwähnt soll bleiben, dass AVM für den Annex A-Betrieb spezielle Hardwarevarianten mit
      geänderter Hardware (anderer Übertrager, Kondensator, etc.) von einigen Fritzbox-Modellen ausgeliefert
      hat. Das ist die optimalste Lösung.


1.23) Warum funktionieren die LEDs des W920V nach dem Flashen einer 7570-Firmware nicht mehr richtig?
      Die LEDs der Fritzbox 7570 sind anders beschriftet und signalisieren andere Dinge:

        W920V   <-->  7570
        -------------------------
        Status  <-->  Info
        Power   <-->  Power/DSL
        DSL     <-->  DECT

      Details entnehmen Sie bitte dem original Handbuch der 7570, Kapitel 1.3 Leuchtdioden oder
      besser folgendem PDF:
      http://rukerneltool.rainerullrich.de/7570-LED-Bedeutung_(mit_Bild).pdf


1.24) Ich lese öfters "KKK" und "PoR". Was bedeuten diese Abkürzungen?
      KKK = Klassisches Konfigurations-Kuddelmuddel
      Damit meint man ein Durcheinander in der Konfiguration des Routers aufgrund eines oder mehrerer
      Firmware-Updates ohne jemals die Konfiguration zurückgesetzt und komplett neu eingegeben zu haben.
      Jede Firmware hat ihren eigenen Funktionsumfang und daraus resultierend auch unterschiedliche Einträge
      in den Konfigurationsdateien. Durch einen oder mehrere Firmware-Updates werden zwar die Konfigurations-
      dateien angepasst, doch nicht all zu selten bleiben Reste übrig oder Einträge passen nicht ganz 100%ig,
      sodass es manchmal zu Problemen führt. Oft äußern die sich mit sporadischen, total unspezifizierten
      Symptomen für die man keine wirkliche Erklärung hat. Abhilfe schafft das Rücksetzen des Routers auf
      Werkseinstellung und anschließender Neueingabe der Konfiguration. Bitte nicht eine zuvor gesicherte
      Konfiguration zurückspielen, denn sonst war der Vorgang nutzlos!

      PoR = Power On Reset
      Damit meint man einen Reset durch die Stromlosmachung des Routers für mindestens 1 Minute. Empfohlen
      werden aber mindestens 5 bis 15 Minuten. Dabei sollen alle Kabel einschließlich Netzteil, USB, Telefon
      etc. abgezogen werden, sodass der Router losgelöst, frei und unverkabelt ist.

      Um einen definierten, sauberen Zustand eines Routers zu erreichen, ist ein PoR gefolgt von einem Werks-
      reset mit anschließender Neueingabe der Konfiguration sehr zu empfehlen.
      Bei Problemen mit dem Netzwerk kann man ergänzend einen PoR des PCs durchführen. Dazu trennen Sie den 
PC vom Strom, also ziehen den 230V-Stecker, und halten jetzt den Power-Button ca. 15 sec. gedrückt.
Dadurch werden die wichtigsten Komponenten stromlos gemacht und alle flüchtigen Speicher gelöscht.
Nun können Sie den PC wieder anstecken und starten.

1.25) Wenn ich doch die Firmware der 7570 für meinen W920V benutzen kann, warum gibt es dann das Speedport2Fritz-Script?
      Der Speedport W920V ist eine absolute Ausnahme in der Speedport-Familie, da er nahezu baugleich mit
      der Fritzbox 7570 ist. Dies erlaubt es, die verfügbaren Firmwaren der 7570 mit dem ruKernelTool auf
      den W920V zu flashen. Siehe auch FAQ 1.06, 1.07 und 1.03. Für alle anderen Speedports brauche ich
      zwingend das Speedport2Fritz-Script! Siehe auch FAQ 1.05.

      Um schnell und einfach aus dem W920V eine Fritzbox zu machen, reichen die verfügbaren Firmwaren und
      das ruKernelTool. Der Funktionsumfang einer vergleichbaren 7270-Firmware, mit der gleichen Versions-
      nummer, ist nahezu identisch.

      Es gibt keine Labor-Versionen für die 7570 und es ist fraglich, ob es die jemals geben wird. Wer daher
      Features einer 7270-Firmware bis xx.04.xx
nutzen möchte, kann sich mittels Speedport2Fritz-Script meist
      eine funktionstüchtige Firmware für den W920V erzeugen. Diese Aussage galt bei Firmwaren bis xx.04.xx!

      Mit
dem Speedport2Fritz-Script und den aktuellen Labor-Firmwwaren mit xx.05.xx und xx.06.xx kann derzeit
      keine Firmware für den W920V erzeugt werden, da die Kernel-Version, Libs und Treiber nicht kompatibel sind!
      Speziell scheitert es an dem VINAX-VDSL-Treiber.


1.26) Was ist der Unterschied zwischen einer Fritzbox 7570 und einer 7270?
      Die Fritzbox 7570 ist quasi eine VDSL-fähige 7270v2. Der Unterschied ist der verbaute VINAX-VDSL-Chip.
      Die 7570 steckt nicht in einem typischen Fritzbox-Gehäuse, sondern in dem Gehäuse des Speedports W920V.
      Lediglich die Gehäusefarbe ist anders. Aufgrund der Hardware-Unterschiede kann man keine 7270-Firmware
      auf eine 7570 oder dem W920V flashen!


1.27) Mein W920V ist ein Mietgerät, darf ich den Router trotzdem flashen?
      Ob man das darf oder nicht, weiß ich nicht. Siehe auch FAQ 1.28.


1.28) Mein W920V ist ein Mietgerät, kann ich später den Originalzustand wiederherstellen?
      Ja natürlich. Siehe auch FAQ 1.09. Mir ist auch nichts bekannt, dass es einen Flash-Zähler geben würde
      oder dass es eine Möglichkeit gibt, nachträglich herauszufinden, ob der Speedport jemals umgeflasht wurde.


1.29) Warum soll ich meinen Speedport überhaupt fritzifizieren?
      Wenn Ihnen mit der T-Com-Firmware nichts abgeht, gar nicht! ;-) Wenn man aber jemals eine Fritzbox benutzt
      hat, dann erübrigt sich die Frage beim ersten Blick auf die Benutzeroberfläche des Speedports mit T-Com-
      Firmware. Die T-Com-Firmware ist vom Funktionsumfang teilweise stark "kastriert". Auch ist sie in meinen
      Augen unübersichtlich und hinkt dem Stand der Zeit hinter her. Und es gibt einige gute Applikationen, die
      ausschließlich mit der AVM-Firmware funktionieren, wie z.B. JFritz, FritzFax oder FritzVox. Fotos der Ober-
      fläche eines Speedports W920V, der mit einer internationalen 7570 Firmware (75.04.78, 75.04.81 75.04.90,
      75.04.91 und 75.04.92) geflasht wurde, finden Sie hier:
      http://rukerneltool.rainerullrich.de/ruKernelTool-750478int_on_w920v.html
      http://rukerneltool.rainerullrich.de/ruKernelTool-750481int_on_w920v_Teil1.html
      http://rukerneltool.rainerullrich.de/ruKernelTool-750490int_on_w920v_Teil1.html


1.30) Ich benutzte eine durch Speedport2Fritz erstellte Recovery.exe, aber der Router ist weiterhin in einer Rebootschleife. Was nun?
      Bei einer durch Speedport2Fritz erzeugte Recovery.exe kann zum Generierungszeitpunkt nicht geprüft werden,
      ob die in die Exe eingepackte Firmware auch wirklich 100% funktionstüchtig ist. Viele User berichten von
      den unterschiedlichsten Fehlern, vom simplen PPPoE-Timeout bis hin zu Rebootschleifen!

      Diese Router können alle mit dem ruKernelTool problemlos gerettet werden. Wählen Sie im Reiter "Firmware-
      Downloads" eine für Ihren Router passende Firmware aus und flashen Sie diese mit den aus der Firmware aus-
      gelesenen Einstellungen einfach neu. Danach ist der Router wieder funktionstüchtig. Bei Speedport W920V
      können Sie auch eine Firmware der Fritzbox 7570 verwenden. Siehe auch FAQ Punkt 1.06 und 1.07.


1.31) Welche AVM-Firmware würden Sie für einen Speedport W920V empfehlen?
      Ich empfehle die internationale Firmware 75.04.92. Diese bietet vollen IPv6-Support und hat bereits die
      neue Weboberfläche. FRITZ!App Fon für Android und iPhone werden unterstützt. WLAN Gast-Account kann
      eingerichtet werden, um nur ein paar Features zu nennen.
Für die Oberfläche kann man zwischen 3 Sprachen
      auswählen: Deutsch, Englisch, Französisch. Das Branding ist "avme", mit "e" am Ende.
      Wichtig: Diese Firmware sollte mit abgestecktem DSL-Kabel auf den Router geflasht werden!

      Wer ein Fritz!Mini direkt am Router anmelden will, dem empfehle ich die deutsche 7570-Firmware 75.04.81.
      Ebenso für 1&1-Kunden, wenn es mit der 75.04.92 Probleme geben sollte.
      Siehe auch Anmerkungen aus FAQ Punkt 1.07 und 3.18.


1.32) An welchen DSL-Anschlüssen funktioniert ein W920V mit 7570-Firmware?
      ADSL, ADSL2+ und VDSL. Nicht unterstützt wird ein Anschluss mit Annex J!


1.33) Funktioniert mein Entertain, also IPTV, auch mit der 7570-Firmware auf einem W920V?
      Ja! Bei manchen Firmwaren muss noch in den "Erweiterten Einstellungen" -> "Zugangsdaten" der Haken bei
      "Unterstützung für IPTV über T-Home Entertain aktivieren" gesetzt werden. Ab der 75.04.81 ist diese
      Einstellung automatisch aktiviert und die Option wurde aus der Weboberfläche entfernt.


1.34) Funktioniert der W920V mit 7570-Firmware auch an einem 1&1-Anschluss?
      Pauschal ja! Bei den internationalen Firmwaren bis zur 75.04.82 und auch bei den deutschen Firmwaren
      75.04.76 und 75.04.81 ist es möglich, mittels dem 1&1-Startcode den Zugang einfach einzurichten. Bei den
      internationalen Firmwaren 75.04.90, 75.04.91 und 75.04.92 ist leider ein Fehler in der Firmware enthalten
      und die Einrichtung schlägt fehlt. Sehen Sie hierzu Workaround in FAQ Punkt
3.18.

      Der Vorteil der deutschen Firmware 75.04.81 wäre jedoch, dass diese Firmware auch das 1und1-Branding
      besitzt. D.h. Teile der Web-Oberfläche wurde für 1&1 angepasst. Auch hat diese Firmware den Vorteil,
      dass sie von 1&1 freigegeben ist. Die deutsche 75.04.76 wurde auf allen von 1&1 ausgelieferten 7570
      vorinstalliert.


1.35) Wenn eine neue 7570-Firmware rauskommt, muss ich die dann auch wieder mit dem ruKernelTool flashen?
      Wenn von der gleichen 7570-Firmware-Familie (deutsche vs. internationale,
siehe auch FAQ-Punkt 1.07)
      eine neue Version von AVM rauskommt, dann kann die über die Web-Oberfläche problemlos upgedatet werden.

      Was nicht geht ist ein Wechsel von deutsche auf internationale Firmware und umgedreht. Da müssen Sie
      wieder über das ruKernelTool flashen. Und ein Auto-Update über den AVM-Server geht auch nicht, außer
      AVM würde zukünftig auf dem Update-Server für die HWRevison des W920V (Nr. 135) die Firmware zur Ver-
      fügung stellen. Das ist aber eher unwahscheinlich.


1.36) Warum hat das ruKernelTool ein Ablaufdatum?
      Das ruKernelTool befindet sich noch in der Entwicklung und es erscheint in unregelmässigen Abständen
      neue Beta-Versionen. Das Ablaufdatum verhindert, dass alte und ggf. fehlerhafte Versionen im Umlauf sind.

      Jedoch erscheint in der Regel vor Ablauf eine neue Programm-Version, die Sie über die eingebaute
      Updatefunktion manuell oder automatisch runterladen und installieren können. Sehen Sie hierzu die
      Menüpunkte "Update" und "Einstellungen".


1.37) Muß ich zwingend das MediaSensing jedesmal abschalten?
      Jain, es kommt auf einen Versuch an und ist von Ihrem PC abhängig, ob er schnell genug auf das
      kurzweilige und plötzliche Vorhandensein des Netzwerks reagieren kann.

      Die MediaSensing-Üperprüfung können Sie in der ruKernelTool.ini abschalten. Öffnen Sie hierzu die
      ruKernelTool.ini und suchen Sie nach "NoMediaSensingCheck". Details entnehmen Sie den Hinweisen der Ini.
      Starten Sie anschließend das ruKernelTool neu. Sollte beim Flashen jetzt keine Verbindung zum Router mehr
      möglich sein, müssen Sie diese Änderung wieder rückgängig machen. Siehe auch FAQ Punkt 1.20.


1.38) Sind im ruKernelTool Viren, Trojaner, Spyware oder dergleichen enthalten?
      Natürlicht nicht!
Wenn Ihr Virenscanner anschlägt, lesen Sie bitte bei FAQ Punkt 3.01 weiter.
     
Das ruKernelTool beinhaltet keinerlei Viren, Trojaner, Spyware, Datensammelfunktionen oder dergleichen!

      Es gibt viele Neider und auch Leute, denen das ruKernelTool ein Dorn im Auge ist, darum wird das
      Gerücht von Zeit zu Zeit gestreut. Oder einfach aus Unwissenheit, weil man sich blind auf Virenscanner
      verlässt. Siehe hierzu FAQ Punkt 3.01. Bisher wollte oder konnte mir niemand handfeste Beweise liefern!
      Wie auch ;-)

      Es kann jeder selber mit Wireshark (oder ähnlichen Programmen) überprüfen, ob und was für eine Kommunikation
      vom ruKernelTool aus stattfindet! Jegliche Kommunikation (Versions-Check (sofern aktiviert) und sämtlicher
      Download) ist im Klartext lesbar und nicht verschlüsselt! Und Uploads macht das ruKernelTool nur Richtung
      Router!

      Laden Sie das ruKernelTool ausschließlich von der ruKernelTool-Homepage runter und überprüfen Sie
      anschließend den md5 und sha1. Siehe hierzeu FAQ Punkt 4.02. Überprüfen Sie bitte ebenfalls nach einem
      Programm-Update ob die hash-Werte stimmen.

      Ich kann nur jeden vor irgendwelchen Dateien bei Filehostern oder Filesharing-Börsen warnen, die das Wort
      "rukerneltool" im Dateinamen enthalten. Diese Dateien sind in der Regel virenverseucht und haben mit
      dem original ruKernelTool nichts zu tun! Von diesen Dateien distanziere ich mich ausdrücklich! Auch gibt
      es keine "OEM-Versionen", z.B. mit anderem Logo oder ohne Ablaufdatum, des ruKernelTools!


1.39) Warum braucht das ruKernelTool Administrationsrechte, andere Flashtools aber nicht?
      Das ruKernelTool ist ein Tool, das Ihnen das Flashen so leicht wie möglich machen will. Um ein fehlerloses
      Flashen zu gewährleisten, gehört vor dem eigentlichen Flashvorgang das Abschalten des MediaSensings und das
      Umkonfigurieren der Netzwerkkarten dazu. Für diese Aktionen werden Administrationsrechte benötigt.

      Andere Flashtools hingegen bieten diese Funktionalität erst gar nicht, sondern benötigen dazu ein manuelles
      Umkonfigurieren der Netzwerkeinstellungen über Windowsmöglichkeiten, Zusatzprogramme (z.B. NetSetMan) und
     
das Abschalten des MediaSensings via Registryeditor. Für all diese Aktionen/Tools benötigen Sie ebenfalls
      Administrationsrechte!

      Das ruKernelTool vereint alle notwendigen Dinge in einem Tool. Daher benötigt es Administrationsrechte.
      Für den reinen Flashvorgang würde das ruKerneltool auch keine Administrationsrechte benötigen. Siehe auch
      "Muß ich zwingend das MediaSensing jedesmal abschalten?"


1.40) Kann ich auch eine 7570HN, also eine 7570 von Alice/Hansenet mit dem ruKernelTool flashen?
      Pauschal ja, mit gewisser Vorarbeit.

      Zum Hintergrund:
      Die 7570HN besitzt eine andere Flash-Aufteilung, als eine "normale" Fritzbox 7570. Der Bootloader-Bereich
      mtd2 ist doppelt so groß, also 256 kB anstatt 128 kB, dafür ist der Bereich für den Kernel, also mtd1 nur
      ungefähr halb so groß, also 7,625 MB, anstatt 16 MB. Dafür gibt es aber einen weiteren Bereich mtd5, der
      ebenfalls 7,625 MB groß ist. Diesen gibt es bei einer "normalen" 7570 gar nicht. Aufgrund der geänderten
      Flashauteilung kann man daher keine "normale" 7570-Firmware flashen, da der Kernel ~11,5 MB groß ist und
      nicht in den mtd1-Bereich der 7570HN paßt.

      Lösungswege:
      a) Den Bootloader der 7570HN gegen einen "normalen" 7570-Bootloader austauschen, damit die Flashaufteilung
         der einer "normalen" 7570 entspricht. Dabei sollten natürlich die Box-spezifischen Werte übernommen werden.
         Allerdings ist diese Methode ähnlich einer Operation am offenen Herzen und nichts für ungeübte User. Es
         wurde aber bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt. Vorteil dieser Lösung ist, dass man auch zukünftig
         erscheinende 7570-Firmwaren ohne Firmware-Modifikation flashen kann.

      b) Mittels Freetz (siehe IPPF-Forum) eine passende Firmware bauen, die mit der Flashaufteilung der 7570HN
         umgehen kann. Das machte man üblicherweise in 2 Schritten. Erst flashte man eine mit Freetz erzeugte ~8MB
         große Firmware mittels ruKernelTool und anschließend die mit Freetz erzeugte "normal" große Firmware über
         die Freetz-Web-Oberfläche der Fritzbox. Das ist aber seit ruKernelTool V0.6.3.3 nicht mehr notwendig,
         sondern Sie können nun in einem Schritt eine in freetz gebaute Firmware direkt auf die 7570HN flashen!
         Dazu muss der Experten-Modus aktiviert sein!

         Details siehe auch:
         http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=225491&p=1832807&viewfull=1#post1832807

         Hier gibt es einen PDF-Ausdruck einer detaillierten Anleitung aus dem ehemaligen Forum, wie dann die
        
7570HN auch wieder am Alice-Anschluss betrieben werden kann:
         http://rukerneltool.rainerullrich.de/Anleitung_Fritzen-einer-Alice-IAD-7570-fuer-Dummies.pdf


1.41) Kann ich auch eine Ewetel AVM Multibox oder Fritzbox EWE Edition debranden?
      Pauschal ja, aber der Weg ist abhängig von der verwendeten Fritzbox, der darauf installierten Firmware
      und dem voreingestelltem Branding!

      AVM Multibox und AVM Multibox 7270:
      Die AVM Multiboxen gab es sowohl mit einer "normalen" AVM-Firmware, als auch mit spezieller ewetel-Firmware,
      die nur das Branding "ewetel" kennt.

      AVM Fritzbox 7360 EWE Edition und AVM Fritzbox 7390 EWE Edition:
      Sowohl die 7360 EWE Edition, als auch die 7390 EWE Edition hatten anfänglich eine speziell für EWE entwickelte
      Firmware mit Branding "ewetel" vorinstalliert. Bei der 7360 ab Release-Firmware 111.06.20 und der 7390 ab
      Release-Firmware 84.06.22 wurde die spezielle ewetel-Firmware eingestellt und das Branding "ewetel" in die
      "normale" Firmware als weiteres Branding hinzugefügt.

      AVM Fritzbox 7490 EWE Edition:
      Die 7490 EWE Edition besitzt eine ganz "normale" AVM-Firmware mit Branding "avm". Hier ist weiter nichts
      zu tun.

      Wie debrande ich meine Fritzbox EWE Edition?

      Erst einmal müssen Sie überprüfen, welches Branding momentan eingestellt ist und ob die installierte Firmware
      neben dem Branding "ewetel" auch das Branding "avm" enthält. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten.
Z.B. über
      den Button "Branding auslesen/ändern". Siehe auch Variante A von FAQ 2.08.

      Steht hier das Branding "avm" in der Auswahl zur Verfügung, ist ein Debranden durch einfache Umstellung
      (mittels Button "Branding auslesen/ändern") auf "avm" möglich.

      Ist in dem Auswahlmenü ausschließlich "ewetel" verfügbar, können Sie die Fritzbox NICHT durch einfaches Debranden
      (z.B. via Pseudo-Firmwaren, ftp-Methode etc.) umstellen! Wenn Sie das versuchen, landet Ihr Router unweigerlich
      in einer Rebootschleife!
Siehe auch FAQ 2.09.

      Aber die gute Nachricht ist, dass sich die Hardware der EWE Editions nicht von einer normalen Fritzbox
      unterscheidet und man daher mit dem ruKernelTool eine für die Fritzbox geeignete original AVM-Firmware
      flashen kann. Sehen Sie hierzu auch die HowTos/Schritt-für-Schritt-Anleitungen:
      http://rukerneltool.rainerullrich.de/#HowTos


1.42) Auf der Übersichtsseite der Fritzbox steht: "Vom Hersteller nicht unterstützte Änderungen". Was bedeutet das?
      Das bedeutet, dass in der Regel der telnet-Daemon (und manchmal auch der Anrufmonitor oder die NetCAPI) auf dem
      Router eingeschaltet wurde. Die Meldung erscheint meist auch, wenn ein sogenanntes Pseudo-Firmware-Update via
      Updatefunktion über die Weboberfläche des Routers ausgeführt wurde.

      Laut AVM (z.B. http://service.avm.de/help/de/FRITZ-Box-Fon-WLAN-7390/014/hilfe_nichtsigniert) kommt diese Meldung
      auch bei einem fehlgeschlagenem Firmware-Update oder wenn der Router mit einer Labor- oder Beta-Firmware betrieben
      wird. Letzteres kann ich nicht bestätigen.

      Diese Warnmeldung hat keinerlei Einfluss auf den Betrieb! Der Router arbeitet deshalb weiterhin problemlos!
      Man könnte diese Meldung auch als kosmetisches Problem bezeichnen. Also kein Grund zur Beunruhigung!

      Wenn Sie diese Meldung tortzdem stört, können Sie diese mittels Button "Warnhinweis entfernen" im Reiter "Tools"
      entfernen. Anschließend müssen Sie aber den telnet-Daemon, Anrufmonitor und NetCAPI via Telefon deaktivieren,
      sonst erscheint diese Meldung nach einem Neustart des Routers wieder. Siehe hierzu auch FAQ Punkt 4.01.



1.43) Es gibt kein telnet mehr in meiner Firmware. Was kann ich tun?
      Ab ~06/2015 hat AVM angefangen, den telnet-Daemon aus den Firmwaren zu entfernen. Dennoch ist es ggf. möglich,
      entweder mit Pseudo-Updates oder mit Modifikationsscripts den telnetd wieder zu aktivieren bzw. einzubauen.
      Stichworte wären "modfs" und "modfs-Starter". https://duckduckgo.com/?q=site%3Aip-phone-forum.de+modfs-starter+modfs

      Da AVM aber auch hier einen Riegel vorschieben will/wird (ab xx.06.51-Firmwaren), bleibt für manche Einstellungs-
      änderungen (z.B. Branding ändern) dennoch
der Weg über den Bootloader (Adam2-Modus). In einer der nächsten
      ruKernelTool-Versionen werden wir hierfür neuen Funktionen/Buttons einbauen, damit keine händischen Eingaben
      dafür im Adam2-Mode notwendig sind. Dadurch werden unnötige Fehler vermieden.


1.44) Was ist das ruKernelToolX (mit "X" am Ende)?
      Unter dem Projektnamen ruKernelToolX (mit "X" am Ende) entwickeln wir seit Jahresbeginn 2016 parallel das
      ruKernelTool separat weiter, sodass die momentan aus ruKernelTool-Sicht nicht direkt flashbaren Router
      (Liste siehe Kurzanleitung, Kapitel "Einschränkungen"), wie z.B. die 7490, wieder wie gewohnt geflasht
      werden können.

      Da es ein Freizeitprojekt ist, können wir heute noch keine Angaben dazu machen, wann wir damit fertig sind,
      ob und wann das ggf. wieder ins normale ruKernelTool einfließt
oder ob eventuell ein neues Tool entsteht.

      Vorabversionen geben wir noch nicht raus. Für uns ist es wichtig, dass auch weiterhin die einfache und
      sichere Handhabung gewährleistet ist.



Kapitel 2 - Bedienung:
----------------------


2.01) Mich stört das Mitteilungenfenster. Was kann ich tun?
      Das Messagefenster kann man
        a) mit der Maus verschieben (einfach am Fensterrand selektieren, halten und verschieben)
        b) mit der Maus in der Größe ändern
        c) in den Einstellungen ausblenden: "Einstellungen" -> "[ ] Mitteilungsfenster anzeigen (Strg+M)"
        d) in den Einstellungen in den Hintergrund legen: "Einstellungen" -> "[ ] Mitteilungsfenster immer im Vordergrund halten"
        e) mit Strg+M aus- und auch wieder eingeblendet werden
        f) mit Strg+Shift+M leeren und ein geleertes Mitteilungenfenster wird geschlossen
        g) schliessen, in dem man das Hauptfenster minimiert



2.02) Ich brauche Hilfe und will Informationen liefern. Welche sind das und wie kann ich sie erstellen?
      Um schnell und zielgerichtet helfen zu können, benötigen wir folgende Informationen von Ihnen:

        a) Alle Dateien im Unterverzeichnis ".\_temp_"

        b) Das UploadLog bzw. das DownloadLog, sofern vorhanden.
             Die Dateien befinden sich
ggf. im Unterverzeichnis ".\Log-Dateien".

        c) Die Netzwerkkonfiguration
             Wählen Sie im Menü "Netzwerk" -> "Alle Netzwerkkarten auflisten (in Textdatei)" aus. Die
             anschließende
Abfrage nach den kompletten Informationen mit "Ja" beantworten. Die Datei
             wird im _temp_-Verzeichnis
abgelegt.


        d) Das/die Debug-Logfile(s)
             Haken Sie im Menü "Einstellungen" -> "Debugging" an, sofern nicht bereits voreingestellt.
             Wählen Sie anschließend aus, ob die Informationen
in eine oder mehrere Dateien Debug-Dateien
             gesammelt werden sollen. Anschließend wiederholen Sie bitte den Vorgang, damit die Debug-
             Informationen mitgeschrieben werden.


        e) Informationen zum PC:
             - welches Betriebssystem
             - 32 oder 64 bit
             - welche Security Suiten (Firewall, Virenscanner, Tuningtools, etc) benutzt
werden oder wurden
               Die Aussage "Ist ausgeschaltet" hilft nicht weiter!

        f) Fehlermeldung:
             Welche exakte Fehlermeldung an welcher Stelle auftritt
        
        g) Vorgeschichte
             Oft ist es hilfreich wenn man die Vorgeschichte des Routers kennt, bevor das ruKernelTool
             zum Einsatz kam. Z.B. welche Firmware drauf war, oder welche Aktion zu welchem Fehler führte.
             Sollten Sie das Thema bereits in einem Forum angesprochen haben, geben Sie bitte den Link
             mit an.

      Um unkompliziert und schnell die notwendigen Informationen zu sammeln, gibt es eine hilfreiche
      Funktion im ruKernelTool:
     
Menü "Aktionen" -> "Debug-Informationen sammeln, zippen und als Email vorbereiten"

      Wenn Sie diesen Menüpunkt auswählen, werden alle notwendigen Dateien aus den Punkten a bis d in eine
      Zip-Datei gesammelt, zusammengezippt und damit eine Email vorbereitet, in der die Zip-Datei angehängt
      wird. In der Email selber werden Ihnen dann noch die Fragen aus den Punkten e bis g gestellt. Wir
      bitten Sie, diese Fragen vor dem Absenden der Email noch zu beantworten.

      !!!  Bitte liefern Sie unbedingt alle Informationen von a bis g! Nur so ist eine optimale   !!!
      !!!  Hilfestellung möglich! Die uns per Email zugesandten Informationen werden von uns      !!!
      !!!  vertraulich behandelt, nur zu Hilfestellung benutzt, anschliessend gelöscht und NICHT  !!!
      !!!  weitergegeben!                                                                         !!!
      !!!  Sollten Sie das DebugLog oder andere Informationen in einem Forum posten, machen Sie   !!!
      !!!  bitte Ihre persönlichen Daten, wie z.B. Passwörter, Mac-Adressen, etc. unkenntlich.    !!!



2.03) Kann ich eine Firmware auswählen, die nicht im Unterverzeichnis "Firmware-Sammlung" liegt?
      Ja, und zwar im Reiter "Upload-Parameter" auf den Button "Kernel/Firmware auswählen" klicken. Dann
      geht ein Auswahlfenster auf und Sie können damit alle Dateien ihres PC erreichen und auswählen.



2.04) Kann ich die gesicherten mtd1-4 wieder herstellen?
      mtd1 geht heute schon. Sie können es als kernel.image auswählen und anschliessend auf den Router
      flashen.

      Eine Rücksicherung des mtd2 ist derzeit nicht geplant, da in diesem Bereich der Bootloader
      liegt und das einer Operation am offenen Herzen gleich kommt.

      mtd3 und 4 könnte problemlos zurück geflasht werden, ist aber noch nicht implementiert. Es steht
      auf der ToDo-Liste (ganze unten), da man die Einstellungen über die Web-Oberfläche sichern und
      wiederherstellen kann und seit einigen Firmware-Versionen auch Einstellungen teilweise oder
      ganz von adneren Router-Modellen übernehmen kann. Dies ist aber Firmware-abhängig! Siehe auch
      FAQ Punkt 4.03.


2.05) Einige Buttons sind ausgegraut und können nicht angeklickt werden. Warum ist das so?
      Deaktivierte, ausgegraute Buttons werden in der Regel durch Aktivierung des "Experten-Modus" aktiv
      oder sind nur verfügbar, wenn diese Funktion in dem Kontext auch Sinn ergibt. Den "Experten-Modus"
      können Sie über das Menü "Einstellungen" aktivieren. Ist der Experten-Modus aktiviert, ist ein
      blaues "E" rechts in der Statusleiste am unteren Fensterrand zu sehen.


2.06) Welche Möglichkeiten gibt es, eine Firmware in der Liste schneller zu finden?
      Im Reiter "Firmware-Donwloads" gibt es das Feld "Filter" und die Buttons "Filtern/Suchen" und
      "Filter löschen". Geben Sie im Feld "Filter" Ihr Suchwort oder Ihre Suchwörter ein, z.B. 7270 oder
      T-Com. Mehrere Suchwörter können entwerder Und- oder Oder-verknüpft werden. Für Und-Verknüpfungen
      verwenden Sie bitte && und für Oder-Verknüpfungen ||.

      Auch mehrere Verknüpfungen einer Art sind zulässig, nicht aber eine Mischung von Und- und Oder-Ver-
      knüpfungen. Durch Drücken auf den Button "Filtern/Suchen" werden nur die Firmwaren aufgelistet, die
      Ihre Angaben enthalten. Eine gefilterte Liste hat einen hellorange-farbenen Hintergrund. Außerdem
      erscheint oben rechts der Schriftzug "Gefilterte Liste!".

      Um die komplette Liste wieder anzuzeigen, drücken Sie den Button "Filter löschen".

      Beispiele für Filter finden Sie auf der Homepage:
      http://rukerneltool.rainerullrich.de/ruKernelTool-Filter-Beispiele.html


2.07) Die Tastenkombinationen, wie z.B. Strg+T, gelten systemweit. Wie kann ich das ändern?
      Die Tastenkombinationen werden absichtlich systemweit gesetzt und nicht nur, wenn das ruKernelTool
      aktiv ist. Sie können aber jederzeit über den Menü-Punkt "Aktionen" -> "Tastenkombinationen frei-
      geben" die Tastenkombinationen freigeben. Über den Menü-Punkt "Aktionen" -> "Tastenkombinationen
      setzen" können Sie bei Bedarf aber wieder gesetzt werden.

      Wenn Sie beim Programmstart keine Tastenkombinationen setzen lassen wollen, können Sie dies in der
      ruKernelTool.ini voreinstellen. Details entnehmen Sie bitte der ruKernelTool.ini.


2.08) Wie kann ich das Branding umstellen?
      Mit dem ruKernelTool haben Sie 2 Möglichkeiten, das Branding umzustellen.

      Variante A)
      Im Reiter "Tools" über den Button "Branding auslesen/ändern". Achtung, dieser Button ist nur aktiv,
      wenn der Experten-Modus aktiviert wurde. Siehe auch FAQ Punkt 2.05. Wenn Sie auf den Button klicken
      wird eine Telnet-Verbindung zu Ihrem Router aufgebaut, alle in der Firmware verfügbaren Brandings
      ermittelt und Ihnen zur Auswahl in einem Menü angeboten. Nach getroffener Auswahl wird das Branding
      umgestellt und ein Neustart des Routers veranlasst. Siehe auch FAQ Punkt 2.09.

      Vorgehensweise:
      - auf den Reiter "Tools" wechseln
      - ggf. den Experten-Modus aktivieren: Menü "Einstellungen" -> "Experten-Modus". Siehe FAQ Punkt 2.05.
      - auf Button "Branding auslesen/ändern" klicken
          Wenn keine Verbindung aufgebaut werden kann, muss vermutlich auf dem Router der telnetd noch aktiviert
          werden. Dazu das (keypad-fähige) Telefon abheben und  #96*7*  wählen. Siehe auch FAQ Punkt 4.01.
          Sie sollten nun einen positiven Bestätigungston hören.
      - ggf. das Fritzbox-Passwort eingeben. Normalerweise das der Web-Oberfläche.
Siehe FAQ Punkt 2.10.
      ==> Ihnen werden nun alle verfügbaren Brandings zur Auswahl angeboten
      - Gewünschtes Branding auswählen und auf "Auswählen" klicken
      - ggf. nochmal das Fritzbox-Passwort eingeben. Siehe FAQ Punkt 2.10.
      ==> Nun wird das Branding geändert und Sie werden gefragt, ob der Router gebootet werden soll
      - hier auf "Ja" klicken

      Variante B)
      In dem Sie mit dem ruKernelTool die für Ihren Router passende Firmware auswählen und neu flashen.
      Durch die Auswahl der Firmware, liest das ruKernelTool alle in der Firmware möglichen Brandings
      aus und zeigt sie Ihnen in einem Ergebnisfenster und im Bereich "Informationen aus der Firmware"
      im Reiter "Upload-Parameter" an. Sie müssen lediglich oben im Bereich "Einstellungen" dann noch
      das von Ihnen gewünschte Branding vor dem Flashen einstellen.


2.09) Warum soll ich das Branding mit dem Button im ruKernelTool umstellen und nicht mit einem Pseudo-Image?
      Es führen viele Wege nach Rom. Ob über Pseudo-Images, Adam2-FTP, Telnet oder dem ruKernelTool,
      bei allen Varianten wird letztendlich die Variable firmware_version umgesetzt.

      Obwohl es so einfach ausieht, kann dabei, wie die Praxis zeigt, einiges schief gehen, z.B.:
        - falsches Pseudo-Image ausgewählt (..new.tar, ..newer.tar, ...)
        - gewähltes Branding ist in der Firmware nicht vorhanden
        - Tippfehler
        - Syntaxfehler
        - falsche Kernelversion
        - Handlingfehler (Adam2-Stop klappt nicht, Pseudo-Firmware wird entpackt, ...)

      All das kann mit dem ruKernelTool nicht passieren, denn es untersucht zuerst die Firmware nach vor-
      handenen Brandings und bietet auch nur diese in einem Menü zur Auswahl an! Ein Auswählen/Umsetzen
      eines in der Firmware nicht unterstützten Brandings ist somit erst gar nicht möglich.

      Ebenso werden alte und aktuelle Kernel-Versionen gleichermassen unterstützt. Darum müssen Sie sich als
      Benutzer keine Gedanken machen, sondern Sie müssen lediglich das von Ihnen gewünschte Branding auswählen.


2.10) Muss ich nach jedem Programmstart den Benutzer und das Passwort für den (Telnet-)Login neu eingeben?
      Nein, das müssen Sie nicht. Öffen Sie die ruKernelTool.ini und scrollen Sie runter bis zum Bereich
      [Tools]. Dort finden Sie die Werte "Kennung" und "Passwort". Beim nächsten Programmstart werden
      diese Parameter für den Telnet-Login und somit für viele Buttons benutzt und damit die erneute
      Eingabe erspart.

      Für die aktuelle Sitzung können Sie bereits jetzt im Reiter "Tools" oben rechts im Bereich "Login"
      an passender Stelle Benutzername und Passwort eingeben. Diese finden sofort Verwendung.


2.11) Wie kann ich eine mittels Speedport2Fritz unter Linux erstelle Firmware unter Windows mit dem ruKernelTool flashen?
      Wenn die Firmware noch nicht erzeugt wurde, dann erstellen Sie zunächst die Firmware mittels des sp2fr-
      Skriptes unter Linux. Achten Sie darauf, dass in den Einstellungen der Punkt "Push firmware to box via FTP"
      NICHT angehakt ist.

      Anschließend wechseln Sie im Datei-Browser in das Unterverzeichnis "Firmware.new" in Ihrem Speedport2Fritz-Ordner
      (normalerweise "~/Desktop/speed-to-fritz/Firmware.new"). Dort finden Sie u.a. eine .image-Datei mit einem
      langen Namen (z.B. fw_C_Speedport_920_75.04.91-19965_Fritz_Box_DECT_W920V_54.04.90-19715-sp2fr-1314-1325_OEM-avmeB.image).
      Das ist die erzeugte Firmware. Kopieren Sie diese Datei per Drag-and-Drop auf den Desktop unter Windows
      oder gleich in den Unterordner "Firmware-Sammlung" Ihres ruKernelTool-Verzeichnisses.

      Starten Sie nun das ruKernelTool, wechseln Sie auf den Reiter "Upload-Parameter" und klicken dann auf
      den Button "Kernel/Firmware auswählen". Jetzt öffnet sich eine Auswahlfenster und sie können dort zum
      Desktop navigieren und die dort liegende Firmware auswählen.


2.12) Beim Programmstart werden Router gesucht, die ich gar nicht besitze. Kann ich das abstellen?
      Ja, über "Einstellungen" -> "Beim Programm-Start suchen nach...". In dem Menü gibt es mehrere Optionen
      die man abwählen kann. Dadurch wird auch der Programmstart beschleunigt.


2.13) Ich würde gerne das ruKernelTool-Hauptfenster größer machen. Wie geht das?

      Über das Menü "Einstellungen" -> "Programmfenstergröße einstellen".


2.14) Muss ich für das Flashen online sein?
      Nein, aber es wäre empfehlenswert, die Firmware noch runter zu laden, solange man Internet-Verbindung hat.

      Gehen Sie dazu auf den Reiter "Firmware-Downloads", suchen die gewünschte Firmware, setzen ganz links den
      Haken in der Spalte "DL" und klicken anschließend den Button "Download".

      Haben Sie bereits die Firmware irgendwo auf dem PC, kann auch diese verwendet werden.
Siehe FAQ Punkt 2.03.



Kapitel 3 - Problembehandlung:
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3.01) Mein Virenscanner meldet einen Virus
      Das kommt leider immer wieder vor und ist ein Fehlalarm des Virenscanners!

      Ich habe das Hauptprogramm in der Sprache AutoIt geschrieben, das sehr oft in die Kategorie Spyware/
      Virus gesteckt wird. Egal ob es ein harmloser Dreizeiler ist, oder in diesem Fall, mein Programm.

      Vielleicht stören sie sich am Abschalten des MediaSensings über eine schreibende Veränderung in der
      Registry oder eventuell daran, dass ich die Netzwerkeinstellungen verändern kann. Ich weiß es nicht.

      Auch wurde das Programm mit dem Ultimate Packer for eXecutables, kurz UPX, gepackt. Dies stufen eben-
      falls viele Anti-SeuchenTools als gefährlich ein.

      Da ich das Programm selber compiliert habe, regelmäßig mein Download-ZipFile erneuere und es
      obendrein laufend von 3 namhaften Online-Virenscannern überprüfen lasse, kann ich definitiv
      sagen, dass es virenfrei ist!

      Das gleiche Problem haben auch andere Entwickler. Siehe z.B.:

      http://blog.nirsoft.net/2009/05/17/antivirus-companies-cause-a-big-headache-to-small-developers/
      Sehen Sie auch FAQ Punkt 1.38.


3.02) Meine Übertragung funktioniert einfach nicht :-(
      Das kann viele Ursachen haben:
        - Eventuell die falsche Netzwerkkarte ausgewählt
        - Irgendein Kommunikationsverhinderer ist aktiv (Security-Suiten, Firewall, Virenscanner)
          Eine Deaktivierung hilft oft nicht, sondern erst eine Deinstallation!
        - Firmen-VPN-Software, da meist eingebaute Firewall immer aktiv sind
        - XP-AntiSpy war im Einsatz (Einstellungen zurücknehmen hilft manchmal nicht)
        - Tunning-Tools, die Netzwerkparameter verändert haben
        - Ein Router/Hub/Switch hängt zwischen PC und Router
        - Kein Netzwerkkabel an irgendeiner Netzwerkkarte angeschlossen
        - Defektes LAN-Kabel
        - ISDN- anstatt LAN-Kabel verwendet (sie haben beide den gleichen RJ45-Stecker!)
        - exotische statische IP-Adresse

      Sehr oft hilft es auch, alle Netzwerkadapter bis auf den einen zu deaktivieren, an dem der Router
      angeschlossen ist. Das kann man entweder per Aktion im Menü "Aktionen" durchführen, oder man setzt
      die Option unter Einstellungen -> "Upload: Alle nicht benötigten Netzwerkkarten temporär deaktivieren".
      Dann geschieht dies automatisch während des Upload-Vorgangs und sie werden anschließend auch wieder
      aktiviert.

      Auch kann es bei statisch vergebenen IP-Adressen mit exotischen Gateway-Adressen zu Problemen
      führen. Abhilfe schafft hier die Option unter Einstellungen -> "Upload: Statische IP-Adresse
      temporär auf 99.88.77.66 umstellen".

      Zu guter Letzt kann das Programm mit der Option -u1 oder -u2 gestartet werden. Dadurch wird eine
      der beiden Varianten der UDP-Behandlung fest ausgewählt. Normalerweise wird die für das OS
      passende Methode automatisch ausgewählt, aber eventuell hilft es, eine der beide Varianten definiert
      auszuprobieren und somit die automatische Auswahl der Methode zu umgehen.

      Siehe auch FAQ Punkte 3.03, 3.04 und 2.02


3.03) Meine Netzwerkkarte wird nicht richtig erkannt, sondern nur Media-Status "Verbunden" angezeigt
      Dieses Problem sollte ab ruKernelTool-Version V0.5.0.0 nicht mehr auftreten!

      [ Obwohl in Windows die Netzwerkkarte funktioniert und auch alle Werte (IP-Adresse, DHCP, etc.)

        richtig angezeigt werden, erkennt das ruKernelTool die Netzwerkkarte bzw. die Werte nicht.
        Der Grund ist ein veralteter oder schlechter Netzwerkkarten-Treiber. Nach Installation eines
        aktuellen Netzwerkkartentreibers erkennt meist auch das ruKernelTool die Netzwerkkarte richtig.
        Aufgetreten bisher z.B. bei SiS 900 oder auch NVIDIA nForce.
        Siehe auch FAQ Punkt 3.04                                                                       ]


3.04) Ich bekomme beim Upload die Fehlermeldung "Die IP-Adresse ist nicht gültig!"
      Dieses Problem sollte ab ruKernelTool-Version V0.5.0.0 nicht mehr auftreten!

      [ Für den Flashvorgang wird die ausgewählte Netzwerkkarte auf eine statische IP-Adresse umgestellt und
        anschließend zur Kontrolle noch einmal die aktuellen Einstellungen der Netzwerkkarte ausgelesen. Bei
        intakten, guten Netzwerkkarten/-treibern wird hier die gesetzte IP-Adresse zurückgeliefert. Nicht so
        bei Nvidia Netzwerkkarten und auch bei manchen SIS-Modellen. Hier wird gar keine IP-Adresse zurück-
        gemeldet. Vereinzelt sind auch andere Hersteller/Typen betroffen. Oft hilft eine Aktualisierung des
        Netzwerkkartentreibers.

        In Windows XP funktionieren folgende Treiber für die Nvidia/Nforce-Netzwerkkarte:
          - Paket 15.45 WHQL von Nvidia, LAN-Driver: V73.10, 01.07.2009
          - Paket 6.86 von Asus, LAN-Driver: V50.2.5.0, 14.04.2006
          - Paket 6.69 von MSI-Seite, LAN-Driver: V4.8.2.0, 06.04.2005

        In Windows XP funktionieren folgende Treiber NICHT für die Nvidia/Nforce-Netzwerkkarte:
          - Paket 15.26
          - Paket 15.23 von Nvidia-Seite, LAN-Driver: V67.8.9.0, 01.08.2008
     
        Der Fehler tritt meist nicht auf, wenn die Netzwerkkarte an einem ständig intakten Netzwerk angeschlossen
        ist, was aber z.B. bei einem Router in Rebootschleife nicht der Fall ist. Als Workaround bietet sich hier
        das Dazwischenhängen eines Switches/Hubs an, damit die Netzwerkkarte dauerhaft den Media-Status "verbunden"
        erkennt. Dann funktioniert auch das Setzen einer statischen IP-Adresse problemlos. Bitte schliessen Sie
        aber keine weiteren Geräte zum Zeitpunkt des Flashens an den Switch/Hub an!

        Sollten Sie keinen Switch/Hub zur Hand haben, dafür aber einen anderen intakten Router, können Sie das
        Netzwerkkabel zuerst dort einstecken, dann den Upload-Vorgang starten, die beiden Abfragen nach "Ist
        das Netzteil ausgesteckt?" und "Ist das Netzteil wieder eingesteckt?" mit "Ja" beantworten und erst
        dann das Netzwerkkabel an den eigentlichen Router umstecken, während das Tool nach dem Router sucht.
        Sie haben für diese Aktion 30 Sekunden Zeit, die normalerweise problemlos ausreichen.

        Einem Forum-Teilnehmer war das alles zu aufwändig und er hat sich kurzerhand für 5 Euro eine
        Realtek RTL81xx-Netzwerkkarte nachgerüstet.                                                                 ]



3.05) "Adam2-IP-Adresse durch Neustart auslesen" funktioniert nicht
      Es liegt vermutlich daran, dass Netzwerkkarten ohne angeschlossenes Netzwerkkabel vorhanden sind.
      Bitte setzen Sie die Option unter Einstellungen -> "Upload: Alle nicht benötigten Netzwerkkarten
      temporär deaktivieren".


3.06) "Adam2-IP-Adresse während eines Neustarts setzen" funktioniert nicht
      siehe Antwort FAQ Punkt 3.05


3.07) Nach erfolgreichem Flashen komme ich nicht mehr auf meinen Router
      Es liegt meist daran, dass sich die IP-Adresse des Routers geändert hat und der PC noch auf eine
      alte bzw. falsche IP-Adresse aus dem ehemaligen IP-Bereich eingestellt ist. Das passiert
      gerne bei Umstellung von original T-Com-Firmware auf eine fritzifizierte Firmware, da sich
      das Netz im dritten Oktett unterscheidet. T-Com: 192.168.2.x, AVM: 192.168.178.x.
      Ursache kann entweder eine statisch vergebene IP-Adresse sein, oder das noch abgeschaltete
      MediaSensing (siehe auch FAQ Punkt 1.20), da trotz DHCP keine neue IP-Adresse bezogen wird.
      Hier empfiehlt es sich, die IP-Adresse via Knopfdruck auf "DCHP erneuern" zu aktualisieren.

      Es kann aber auch sein, dass die Fritzbox/der Speedport noch nicht fertig gebootet ist oder
      sich in einer Rebootschleife befindet und daher nicht ansprechbar ist.

      Überprüfen Sie auch, ob der betreffende Netzwerkadapter auf DHCP umgestellt wurde. Wenn
      nicht, gibt es im Reiter "Netzwerk" den Button "DHCP aktivieren". Dieser Button ist nur dann
      aktiv, wenn erstens der Netzwerkadapter derzeit eine statische IP-Adresse besitzt und zweitens
      wenn der Experten-Modus aktiviert wurde (siehe auch FAQ Punkt 2.05).

      Hilfreich ist dafür auch die Funktion "Netzwerk überprüfen/reparieren" im Menü "Netzwerk".
      Diese Funktion analysiert Ihr Netzwerk und zeigt Ihnen mögliche Fehlerquellen und deren
      Behebungsmöglichkeiten auf. Automatisch wird hier nichts repariert, sondern es werden nur
      Vorschläge zur Fehlerbehebung aufgezeit. Durchführen müssen Sie dann diese persönlich.


3.08) Der Button "telnet" bringt "Telnet zu xx.xx.xx.xx ist gescheitert"
      Ab Vista und Windows 7 ist der Telnet-Client nicht standardmäßig installiert. Der muss separat über
      Systemsteuerung -> Programme und Funktionen -> Windows-Funktionen aktiviren oder deaktivieren
      (oder auch "Windows-Funktionen ein- oder ausschalten") nachinstalliert werden. Das Paket heißt
      "Telnet-Client".


3.09) Ich habe alles ausprobiert und weiterhin Probleme, was kann ich tun?
      a) Ruhe bewahren, in der Regel ist der Router immer zu retten
      b) In den LogFiles in .\_Temp_ nach möglichen Fehlern suchen. (Logfile wird normalerweise automatisch geöffnet)
      c) Anleitung inkl. FAQ nochmal in Ruhe lesen und einen erneuten Upload-Versuch durchführen!
      d) Im Support-Forum melden, denn dort lesen und schreiben viele erfahrene Benutzer.
         Beschreiben Sie bitte detailliert Ihr Problem und wie Sie vorgegangen sind.
      e) Debug-Informationen an den Autor senden. Siehe auch FAQ Punkt 2.02


3.10) Beim Download einer Firmware bekomme ich ständig Fehler, warum?
      Entweder ist der betreffende Server derzeit nicht erreichbar, oder Ihre Firmware-Link-Liste ist
      veraltet und Sie versuchen eine bereits nicht mehr existierende Firmware runterzuladen. Um die
      Firmware-Link-Liste zu aktualisieren klicken Sie im Menu auf "Update" -> "Firmware-Link-Listen-Update".

      Sehr oft unterbinden oder manipulieren auch Security-Suiten, Firewalls und Virenscanner einen
      Download. Siehe auch FAQ Punkt 3.13.

      Manchmal ist es auch hilfreich, den Cache des Internet Explorers zu leeren und den PC neu zu starten.


3.11) telnet.exe wird nicht gefunden, obwohl es installiert ist
      Der Telnet-Client, also die telnet.exe, wird auf x64-Systemen nicht erkannt, wenn die 32bit-Programm-
      variante des ruKernelTools benutzt wird. Bitte die x64-Programmversion vom ruKernelTool verwenden.

      Der Telnet-Client wir ausschließlich für den Button "Tools" -> "Telnet" benötigt und ist zum Flashen
      nicht notwendig. Diese Fehlermeldung hat daher keinerlei Auswirkungen auf das Flashen.


3.12) Es können nicht alle oder gar keine Kennungen ausgelesen werden, woran liegt das?
      Das Verhalten ist Firmware-abhängig und kein Fehler vom ruKernelTool. Ab ~06/2015 kommt erschwerend
      hinzu, dass AVM angefangen hat, den telnet-Daemon aus den Firmwaren zu entfernen. Siehe auch FAQ
      Punkt 1.43. Der ist aber Grundvoraussetzung zur Nutzung der Funktion.

      Alternativ kann man aber auch die Einstellungen teilweise oder ganz von einer Fritzbox in eine andere
      Fritzbox übernehmen. Siehe auch FAQ Punkt 4.03.


3.13) Warum bekomme ich immer einen Fehler beim Updaten des Programms oder der Firmware-Link-Liste?
      In der Regel besteht dann keine Internet-Verbindung oder eine Firewall/Security Suite unterbindet
      einen Verbindungsaufbau. Eine Verbindung über einen im Internet-Explorer konfigurierten Proxy-Server
      ist derzeit nicht möglich.
Das ruKernelTool benötigt direkten Zugang zum Internet.

      Auch passiert es, dass während oder nach dem Downloaden der neuen Version ein Virenscanner fälsch-
      licherweise einen Virus erkennt und die Dateien löscht bzw. einen Zugriff darauf verhindert. Teilweise
      sogar ohne jegliche Warnung/Meldung! Siehe hierzu auch
      http://rukerneltool.rainerullrich.de/ruKernelTool-und-die-Kommunikationsverhinderer.html
      Zu Meldungen des Virenscanners lesen Sie bitte auch FAQ Punkt 3.01.



3.14) Das Auslesen des Spectrums am Speedport 221 Modem funktioniert nicht
      Um das Auslesen des Spectrums am Speedport 221 Modem vornehmen zu können, benötigt das Modem eine
      spezielle Firmware die folgende Voraussetzungen erfüllt:
        * modifizierte Firmware. Siehe http://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?p=1996128#post1996128
        * Router muss unter 192.168.100.2 erreichbar sein
        * Telnet-Login (User: root, Passwort: DPfdSP) muß möglich sein
      Sollten Sie abweichende IP-Adresse und Zugangsdaten benutzen, können Sie die in der ruKernelTool.ini
      anpassen. Details entnehmen Sie bitte der ruKernelTool.ini.


3.15) Die internationalen 7570-Firmware synct nicht (immer) oder ich bekomme den Fehler PPPoE-Timeout
      Das kann viele Ursachen haben. Angefangen von schlechter Inhouse-Verkabelung über falsche Werte in der
      Konfiguration bis hin, dass das Gegenstelle, also der DSLAM, sich nicht mit den in der Firmware
      enthaltenen (V)DSL-Treibern verträgt. Geben Sie dem Router auch mehr Zeit zum Synchronisieren. Es
      gab auch schon Fälle, wo eine Synchronisation erst nach 10 Minuten zustande gekommen ist.

      In diesem Thread: http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=252693 wird eine Lösung des Problems
      durch Ändern der Konfiguration des VDSL-Chips (VINAX) aufgezeigt. Im konkreten Fall wurde damit an einem
      VDSLAM "Infineon 10.8.4.0" wieder eine erfolgreiche Synchronisation mit der 7570-Firmware 75.04.90,
      75.04.91 und 75.04.92 erreicht.

      An VDSL-Anschlüssen liegt es auch gerne an der falschen VLAN-Konfiguration. Diese ist Provider-abhängig.
      Manchmal hilft es, die verschiedenen Einträge bei "
Internetanbieter" durchzuprobieren. Siehe auch:
      http://service.avm.de/support/de/skb/FRITZ-Box-7570/153:Fehlermeldung-PPPoE-Fehler-Internetzugang-nicht-moeglich

      Eventuell hilft das probeweise Flashen der deutschen 75.04.81-Firmware. Manchmal hilft auch das Flashen
      der internationalen 75.04.78 mit anschliessendem Firmware-Update über die Web-Oberfläche.


3.16) Das ruKernelTool reagiert nicht mehr, was kann ich tun?
      Oft sieht es nur so aus, als würde das ruKernelTool eingeforen sein oder nicht mehr reagieren. In
      diesen Fällen ist meist irgendwo ein Dialog oder ein Fehlerfenster offen. Manchmal kommt es auch vor,
      dass diese sich hinter dem Hauptfenster oder einem anderen Fenster verstecken.

      Aber es kann auch sein, dass das ruKernelTool einfach noch arbeitet und Sie parallel dazu versucht haben,
      weiter Dinge in der Oberfläche anzuklicken, was natürlich nicht funktioniert. Z.B. bei einem Firmware-
      Download, wenn der Server nicht schnell genug antwortet.

      Im Mitteilungenfenster sehen Sie meist, was das ruKernelTool gerade macht. Es kann oft mehrere Minuten
      dauern, bis ein Rückmeldung kommt! Haben Sie einfach etwas Geduld.

      Sollten all diese Tipps nicht helfen, müssen Sie trotzdem nicht das ruKernelTool im Taskmanager beenden,
      sondern es reicht, wenn Sie unten rechts in der Tray-Infoleiste auf das ruKernelTool-Symbol, der Teddybär
      mit den 2 Routern im Arm, mit der rechten Maustaste klicken und im aufgehenden Menü dann auf "Beenden"
      klicken.


3.17) Mein Router steckt nach dem Flashen in einer Reboot-Schleife. Ist der Router jetzt defekt?
      Die gute Nachricht ist, der Router ist nicht defekt und kann durch erneutes Flashen mit einer zum
      Router passenden Firmware und den dazu passenden Einstellungen aus der Rebootschleife geholt werden.
      Lesen Sie bitte den FAQ Punkt 1.21, um mehr über die 5 Hauptgründe für eine Rebootschleife zu erfahren.


3.18) Ich habe die 75.04.92 geflasht, aber die Box verbindet sich nicht nach Eingabe des 1&1-Startcodes
      Das ist leider ein Fehler in der Firmware, der seit der 75.04.90 bekannt ist.

      Aber es gibt einen Workaround:
        - Flashen einer älteren internationalen Firmware, z.B. der 75.04.82 oder früher, mit dem ruKernelTool
        - Router via Startcode einrichten
        - Via Fritzbox-Weboberfläche den Firmware-Update auf die 75.04.92 machen
        - Router fertig konfigurieren

      Alternativ können Sie auch die deutsch 75.04.81-Firmware flashen. Am besten dann mit Branding 1und1.



3.19) Beim Programmstart wird mein Router nicht gefunden
      Als erstes überprüfen Sie bitte, ob die Suche nach dem entsprechenden Router in den Einstellungen
      auch aktiviert ist:
"Einstellungen" -> "Beim Programm-Start suchen nach...".

      Sollte trotzdem der Router nicht gefunden werden, können Sie den Namen oder die IP-Adresse in der
      ruKernelTool.ini im Bereich "[Tools]", Key "Meine Router-Liste" eintragen. Mehrere Router können
      durch ein Komma getrennt eingetragen werden.
Details entnehmen Sie den Hinweisen der Ini.

      Bei einem größerem Netzwerk oder bei Routern die via VPN angebunden sind, kann eventuell der voreinge-
      stellte Timeout nicht reichen. Diesen Timeout können Sie ebenfalls in der Ini-Datei im Bereich "[Settings]"
      mit dem Key "PingTimeoutImLAN" anpassen.

      Sollte sich Ihr Router z.B. nach einem misslungenem Flashversuch
in einer Rebootschleife befinden, wird
      der Router beim Programmstart ebenfalls nicht gefunden. Das ist nicht beunruhigend und hat auch auf den
      Flashversuch keinen Einfluss.
Wie man aus einer Rebootscheife wieder heraus kommt, lesen Sie in FAQ Punkt 3.17.


3.20) Der Rückruf funktioniert nicht, da anstatt "+49..." immer "49..." gewählt wird
      Das ist ein bekannter Bug in vielen internationalen Firmwaren. Bei eingehenden Anrufen werden die Rufnummern
      falsch
an die internen Telefone übermittelt. Anstatt z.B. +4989111111 wird 4989111111 angezeigt und ein
      Rückruf funktioniert somit nicht.

     
Dies tritt aber nur dann auf, wenn der VoIP-Account manuell eingerichtet wurde. Wird hingegen der T-Com-VoIP-
      Account mittels Einrichtungs-Assistent hinzugefügt, tritt dieser Fehler nicht auf! Nach Rückmeldungen betrif-
      ft es derzeit ausschließlich VoIP-Account der T-Com. Andere SIP-Provider sind nicht betroffen. Diese können
      auch weiterhin per Hand hinzugefügt werden.



3.21) Es konnte keine Verbindung zu xx.xx.xx.xx auf Port 23 aufgebaut werden

      Das kann mehrere Ursachen haben, zum Beispiel:
        - Falsche Fritzbox-IP-Adresse
        - Telnet-Daemon läuft nicht auf der Fritzbox. => Wähle  #96*7*  an einem Telefon, um Telnet zu starten
        - Telnet-Daemon ist in der Firmware nicht (mehr) vorhanden.
          Ab ~06/2015 hat AVM angefangen, den telnet-Daemon aus den Firmwaren zu entfernen (Siehe auch FAQ Punkt 1.43)
        - Firewall blockiert die Verbindung zum Router auf Port 23
        - Es ist gar keine Fritzbox/Speedport



3.22) Die Firmware "xx.xx.xx" bzw. die "FRITZ!Box xxxx" kann derzeit noch nicht mit dem ruKernelTool geflasht werden

      Viele neuere Fritzboxen haben einen moderneren Flash (NAND statt NOR), was wiederum einen anderen (vom
      bisherigen abweichenden) Flash-Vorgang erfordert. Dieser wird derzeit noch nicht vom ruKernelTool unterstützt.
      Unter dem Projektnamen ruKernelToolX (mit "X" am Ende) wird derzeit das ruKernelTool dahingehend weiter-
      entwickelt. Lesen Sie dazu bitte auch FAQ Punkt 1.44.

      Diese Einschränkung betrifft aber keine weiteren Funktionen des ruKernelTools! Alle anderen Funktionen/Buttons
      wie z.B. "Info auslesen", "In Adam2 halten" oder auch die Funktionen im Reiter "Tools" oder im Menü "Spezial"
      funktionieren wie gewohnt auch mit diesen Fritzboxen.
      


Kapitel 4 - Tipps:
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4.01) Wie aktiviere ich zum Beispiel den Telnet-Daemon oder den Anrufmonitor?
      Die einfachste und schnellste Möglichkeit ist die Aktivierung via Telefon. Dazu benötigen Sie ein
      Keypad-fähiges Telefon, damit die Steuerzeichen auch an die Fritzbox weitergeleitet werden. Details
      zur Aktivierung der Keypad-Fähigkeit entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung des Telefons.

      Hier finden Sie eine Liste der wichtigsten Steuercodes der Fritzbox:

      #96*0*             WLAN ausschalten
      #96*1*             WLAN einschalten
      #96*2*             CAPI over TCP (NetCAPI) ausschalten
      #96*3*             CAPI over TCP (NetCAPI) einschalten
      #96*4*             Anrufmonitor ausschalten
      #96*5*             Anrufmonitor einschalten
      #96*6*             Anzeige: "Kein Bier vor 4" oder "Bier holen"
      #96*7*             telnetd einschalten
      #96*8*             telnetd ausschalten
      #96*9*             Anzeige: Uptime des Routers
      #990*15901590*     Reboot der Fritzbox
      #991*15901590*     Rücksetzen auf Werkseinstellungen
      #83*hhmmddmmyyyy*  Uhr stellen

      Achtung: Bei den Speedports funktionieren diese Steuercodes nicht!

      Beispiel: Zum Aktivieren des Anrufmonitors wählen Sie #96*5* an Ihrem Telefon. Es sollte ein positiver
      Bestätigungston zu hören sein. Sollten Sie kein Telefon zur Hand haben, können Sie einen Eintrag mit der
      Nummer #96*5* in das Telefonbuch der Fritzbuch hinzufügen und anschließend mittels Wahlhilfe wählen.
      Dazu muss aber vorher bevorzugt ein ISDN-Telefon eingerichtet die Wahlhilfe aktiviert werden!

      Diese Steuercodes finden Sie hier als Telefonbuch zur Wiederherstellung für die Fritzbox:
      http://www.rainerullrich.de/
ruKernelTool/files/Fritzbox_Telefonbuch_Steuercodes_V1.00.zip
  
      Das in der Zip-Datei enthaltene Telefonbuch können Sie nach folgender Anleitung importieren:
      http://service.avm.de/support/de/SKB/FRITZ-Box-7390/100:Telefonbuecher-der-FRITZ-Box-sichern-und-wiederherstellen
     

4.02) Was ist ein md5- und sha1-Wert?
      Beides sind sogenannte Hashwerte oder Hashcodes. Diese Werte werden mittels einer gewählen Hashfunktion
      berechnet und sollten in der Regel eindeutig sein, sodass sie eine Art Prüfsumme der Originaldatei sind.
      Diese Werte kann man über alles bilden. Egal ob Programm, Firmware oder mp3-Datei. Diese mehrstellingen
      Hashwerte kann man mittels geeignetem Programm selber berechnen und dann mit den auf der Homepage ange-
      gebenen Werte vergleichen. Programme zum Berechnen sind zum Beispiel:
        - HashCheck Shell Extension 
http://code.kliu.org/hashcheck/
        - ruChecksumCalculator       http://www.rainerullrich.de/software/RUsoftware/ruChecksumCalculator.exe


4.03) Wie kann ich Einstellungen meiner Fritzbox wiederherstellen oder (teilweise) übernehmen?
      Eine Wiederherstellung der Konfiguration ist in der Regel einfach möglich, wenn Sie vorher die Konfiguration
      gesichert und dabei ein Passwort vergeben haben. Dadurch sind Sie auch in der Lage, die Konfiguration auf
      eine Fritzbox gleichen Typs wieder komplett wiederherzustellen, z.B. nach einem Reparaturtausch.

      Siehe z.B. Kapitel "2 Einstellungen der FRITZ!Box importieren" -> "Einstellungen vollständig wiederherstellen"
      http://service.avm.de/support/de/skb/FRITZ-Box-7360/4:Einstellungen-der-FRITZ-Box-sichern-und-wiederherstellen

      Haben Sie hingegen das Fritzbox-Modell oder das Branding (z.B. von 1und1 auf avm oder avme auf avm) gewechselt,
      ist eine einfache Wiederherstellung bzw. das Einlesen der Konfigurationssicherung nicht mehr möglich, aber
      eine Übernahme der einzelnen Einstellungen. Diese Übernahme kann auch Stück für Stück erfolgen und muss nicht
      in einem Rutsch durchgeführt werden. Dabei ist aber zu beachten, dass nur Einstellungsteile zur Übernahme ange-
      boten werden, solange Sie in diesen Teilen bisher keine Einstellungen selber vorgenommen haben.

      Siehe z.B. Siehe Kapitel "2 Einstellungen der FRITZ!Box importieren" -> "Einstellungen teilweise übernehmen"
      http://service.avm.de/support/de/skb/FRITZ-Box-7490/4:Einstellungen-der-FRITZ-Box-sichern-und-wiederherstellen

      Beachten Sie aber, dass diese Funktionalität in älteren Firmwaren nicht zur Verfügung steht!




Danke an:

Andi_84, informerex

 


18.02.2016, Copyright © 2009-2016 by Rainer Ullrich - Alle Rechte vorbehalten! Anregungen und Fehler bitte an Rainer